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Hamburg ist eine der wenigen Städte,

in denen man noch eine Bahnsteigkarte kaufen muss, wenn man einen S-Bahnhof besuchen m?chte ohne mit der S-Bahn fahren zu wollen. Aber was - zum Henker! ? soll ich da denn sonst machen, mag man sich zu Recht fragen. Anscheinend sieht der Hamburger Verkehrsverbund hier Einnahmem?glichkeiten, die man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man ein Verkehrsverbund ist. Ich habe mich mal zwei Stunden undercover neben den Fahrkartenautomaten in Poppenb?ttel gestellt und nach Bahnsteigkartenk?ufern Ausschau gehalten. Fehlanzeige! Die Bilanz: Sieben Einzelfahrkarten der Preisstufe 2, ein Gruppenticket f?r Senioren und ein Hundefahrschein wurden gel?st, aber keine Bahnsteigkarte. Die kauft kein Schwein. Egal, jedenfalls liegt Hamburgs Bahnsteigkarte mit ihrem Preis von 25 Cent im nationalen Preisvergleich auf Platz zwei. Bronze geht an M?nchen, da ist die Stunde gem?tliches Rumlungern im S-Bahnhof schon f?r unschlagbare zehn Cent zu haben. Den Spitzenpreis h?lt das kleine Bad Saarow am Scharm?tzelsee: Beim diesj?hrigen Bahnhofsfest kostete die Bahnsteigkarte stolze drei Euro, berechtigte allerdings auch zur Teilnahme an der gro?en Tombola. Das Preis-Leistungs-Verh?ltnis war also besser als in Hamburg, wo G?ste nur gelegentlich mit klassischer Musik bei Laune gehalten werden, sonst aber auf jegliches kulturelles Begleitprogramm verzichten m?ssen!
14.9.05 12:14
 


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