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Wenn

Frauen keine Zeit haben, aber nicht sagen wollen, warum nicht, dann haben sie eigentlich immer einen Termin beim Frauenarzt. Oder sie wollen ein Geschenk f?r mich kaufen gehen. Das kommt aber eigentlich nie vor.

"Warum sagt ihr nicht, dass ihr zum Gyn?kologen m?sst?", fragte ich Eva, "wir M?nner m?ssen doch auch zur Prostatavorsorgeuntersuchung." - "Ja, aber doch erst mit 45", antwortete sie.

Da hat sie recht.

Noch 8.533 Tage bis zu meiner ersten Prostatavorsorgeuntersuchung. Hilfe.

5.1.06 17:32


Als ich gestern von der Uni nach hause ging,

kam mir ein fr?hlich pfeifender Student auf seinem Fahrrad entgegen, er fuhr freih?ndig und nicht besonders schnell. Pl?tzlich bremste neben ihm ein Polizeiauto und eine scharfe Stimme schrie: ?H?nde an den Lenker!? Der arme Student erschreckte sich so derma?en, dass er strauchelte und gegen den Zaun eines katholischen Kindergartens knallte. H?tten die bl?den Polizisten ihn doch in Ruhe gelassen, dann w?re das alles nicht passiert!

Schon immer war ich mir sicher, dass Polizisten oftmals mehr Schaden anrichten als sie verhindern. Nein, ich kann nicht sagen, dass ich ein gutes Verh?ltnis zur Polizei habe. Andere f?hlen sich sicher, wenn ein Wachtmeister anwesend ich, mich ?berkommt dann immer ein mulmiges Gef?hl. Ich habe eben schlechte Erfahrungen mit der Polizei.

Als wir 10 Jahre alt und neu auf dem Gymnasium waren, schlenderten Lorenz und ich einmal, an einem wunderbar warmen Fr?hlingstag, fr?hlich von der Schule nach hause. Wir freuten uns am Wetter und an den Eichh?rnchen, die auf der Stra?e herumtollten, dazu a?en wir Eis mit zwei Kugeln Stratziatella. Da kam uns ein Schutzmann auf seinem Fahrrad entgegen. Lorenz l?ftete seine M?tze und sagte freundlich ?Hallo, Herr Bulle.? Der Schutzmann, der f?rchterlich schwitzte, sprang sofort vom Rad und auf Lorenz zu. ?Hast du mich gerade Bulle genannt??, fragte er. ?Ja?, antwortete Lorenz wahrheitsgem??. ?Aha. Wie hei?t du??, fragte der Polizist grimmig und z?ckte sein Notizbuch. ?Lorenz?, sagte Lorenz. ? ?Und mit Vornamen?? ? ?Lorenz?, sagte Lorenz. ?Also Lorenz Lorenz?? ? ?Nein, das ist nicht korrekt?, meinte Lorenz nachdenklich. Da zog der Polizist Lorenz am Ohr und fragte, ob er ihn f?r dumm verkaufen wolle.

Mit 15 wurden Andy und ich von zwei Gesetzesh?tern verhaftet, weil wir nachts, zu zweit, betrunken, ohne Helm und mit einem D?ner in der Hand auf Andys Mofa in der Stadt herumgefahren waren und Krach gemacht hatten. Au?erdem hatte Andy das Nummernschild von Dennis? Mofa an seine geschraubt, um die Versicherung zu sparen. Die Polizisten leuchteten uns mit ihren Taschenlampen ins Gesicht und sagten andauernd ?das ist bitter, ganz bitter.? Andy musste pusten und merkte schnell, dass er besser nicht gesagt h?tte, dass er gar nichts getrunken h?tte. Gl?cklicherweise waren die Polizisten einigerma?en gn?dig und zeigten Andy lediglich wegen Versicherungsbetrug an. Dass wir betrunken, ohne Helm, zu zweit und mit D?ner rumgeheizt waren, lie?en sie weg.

Bei einer Anti-Castor-Demo in Ahaus hatte ich mich mal auf die Sto?stange eines Polizei-Bullis gestellt, um einen besseren ?berblick zu haben. ?Kein Castor in Sicht?, meldete ich meinen Freunden, die ich hinter mir w?hnte. ?Sch?n?, sagte eine tiefe Bullenstimme, ?und jetzt komm runter da, du Strolch.? Ich hatte ihn irgendwie nicht kommen sehen. Er lie? mich laufen, ich musste nur die Sto?stange abwischen, die ich mit meinen Gummistiefeln schmutzig gemacht hatte.

Einmal bekam ich sogar einen Platzverweis. Bei einer Anti-Nazi-Demo in K?ln-Kalk waren wir nichts ahnend dem Demonstrationszug gefolgt, dessen Anf?hrer allerdings nicht ? wie mit der Polizei abgesprochen ? von den Nazis weg, sondern auf die Nazis zu marschierten. Die Polizei kesselte uns in einer Seitenstra?e ein und wir verpassten die Bundesliga. Stundenlang mussten wir im Regen stehen und frieren. ?Schei? Bullen, wir haben Durst?, schrie ein freundlicher Punk. ?Wir sind keine Unmenschen?, sprachen die Polizisten durchs Megafon und reichten uns ein paar Kisten Wasser r?ber. Ich glaube aber, der Punk hatte was anderes gemeint. Nach drei Stunden im Kessel kam ich endlich frei, vorher wurden allerdings meine Personalien aufgenommen und ich penibel abgetastet. ?Herr Stanislawski, hiermit erteile ich Ihnen einen Platzverweis f?r K?ln-Kalk?, sagte man mir zum Schluss. Ob die Polizisten wohl ?Voll Normal? gesehen hatten?
15.1.06 14:22


Als der Bürgermeister von Detmold mein Briefträger wurde

Das ist eine waaahnsinnig ulkige Geschichte. Leider ist sie etwas kompliziert und verworren, ich muss daf?r weit ausholen. Hoffentlich kann ich die Story einigerma?en verst?ndlich r?berbringen?

Also, alles begann, als kurz vor Weihnachten eine Freundin meiner Mutter bei uns klingelte. Sie hatte beim Ausmisten ihres B?cherschranks eine bebilderte Festschrift zum zehnj?hrigen Bestehen der Detmolder Gleichstellungsstelle aus dem Jahre 1996 gefunden. Darin war auf dem Knick zwischen Seite 30 und 31 ein Foto abgedruckt, das eine Demonstration von f?nf zornigen Damen ? mit Protestschildern bewaffnet ? f?r eine Gleichstellungsstelle in der Stadtverwaltung Detmold zeigte. Ebenfalls dabei waren mein Vater und ich, damals h?chstens zwei Jahre alt. Weil sie uns das Bild zeigen wollte, hatte Mamas Bekannte uns das Buch vorbeigebracht. Ich wollte das Bild unbedingt haben. Da es aber auf den Knick gedruckt war, konnte man es nicht ausschneiden oder kopieren. Also rief ich bei der Stadtverwaltung an und lie? mich mit der Gleichstellungsbeauftragten, Frau Homeyer, verbinden. Ich fragte sie, ob es eine M?glichkeit g?be, an das Bild zu kommen, woraufhin sie meinte, ich k?nnte vorbeikommen und im Archiv nachschauen, vielleicht w?rde ich das Bild ja finden. Also ging ich am n?chsten Tag zum Rathaus zu Frau Homeyer. Sie gab mir einen Pappkarton. ?Unser Archiv?, sagte sie lachend. Ich suchte mir das Bild raus und noch ein paar andere, auf denen ich zu sehen war und lieh sie mir aus. Dann ging ich zum Fotogesch?ft und bestellte ein paar Kopien von den Bildern. Das dauerte eine Woche. Dann holte ich die Bilder ab. Die Originale mussten aber wieder zur?ck ins Archiv von Frau Homeyer, also ging ich wieder zum Rathaus. Allerdings war es Freitag und es war auch schon fast vier, also war das Rathaus bereits abgeschlossen. Denn Freitag nach eins macht jeder seins. Als ich gerade wieder umkehren wollte, kam mir der B?rgermeister entgegen. Er hatte gesehen, dass ich vergeblich am Rathaustor ger?ttelt hatte und fragte freundlich, ob er mir helfen k?nne.

---Achtung, erst jetzt beginnt die eigentliche Geschichte---
Ich war reichlich verwirrt, pl?tzlich vor dem B?rgermeister zu stehen. ?Ja?, stammelte ich, ?diese Bilder hier m?ssten zu Frau Homeyer.? ? ?Geben Sie her?, meinte der B?rgermeister, ?die sehe ich eh am Montag.? Ich gab ihm die Bilder, die in einem Umschlag steckten. ?Vielleicht sollte ich noch draufschreiben, dass die Bilder f?r Frau Homeyer sind?, ?berlegte ich laut. Also gab der B?rgermeister mir die Bilder zur?ck. Ich schrieb im Stehen und mit zitternder Hand ? ?z.Hd. Frau Ho? drauf, dann wusste ich nicht mehr weiter und fragte den B?rgermeister: ?Schreibt man Hohmeyer mit h??? ?Ja, mit h?, antwortete er knapp und trat auf das andere Bein. Sein Blick schweifte in die Ferne. Es schien ihn zu fr?steln, denn er fing an, sich den Unterarm zu reiben. Ich schrieb also ?z.Hd. Frau Hohmeyer? auf den Umschlag und gab ihn dem B?rgermeister. ?Ach so, in der Mitte ohne h?, sagte er nachdenklich, als er den bekrickelten Umschlag sah. Aber er nahm ihn mit und ich w?nschte ihm ein sch?nes Wochenende.

War mir auch klar, dass man Homeyer vorne mit h schreibt. Wahrscheinlich hielt der B?rgermeister mich f?r einen Trottel?
15.1.06 17:35





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